Einstufung von Tschechien und Tirol als Virusvariantengebiet: Was Grenzgänger jetzt beachten müssen

 

Seit dem 14.02.2021 gelten aufgrund der Einstufung von Tschechien und Tirol als Virusvariantengebiet verschärfte Einreisebestimmungen. Laut einer Mitteilung des Bundesministeriums des Innern (BMI) gibt es für Grenzgänger aus diesen Ländern nur sehr begrenzte Ausnahmen, die die Einreise nach Deutschland ermöglichen. Ab Mittwoch, 17. Februar wird die Bundespolizei nur noch Grenzgängern den Grenzübertritt erlauben, die über den Nachweis des vorgeschriebenen negativen Coronatests und eine amtliche Bescheinigung der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde verfügen.

Bis dahin gilt eine Übergangsphase. So können Grenzgänger, die eine negative Corona-Testbescheinigung sowie eine Kopie ihres Arbeitsvertrages vorweisen und glaubhaft machen, eine systemrelevante Tätigkeit auszuüben, nach Deutschland einreisen. „Wir sind jetzt dabei, eine Liste der betroffenen, systemrelevanten Betriebe und der dort relevanten Tätigkeiten zu erstellen, die am Dienstag an das Bundesinnenministerium übermittelt wird. Das BMI schreibt vor, dass wir als zuständige Kreisverwaltungsbehörde nur dann Personen eine Bescheinigung ausstellen dürfen, die laut dieser Liste eine systemrelevante Tätigkeit in einem systemrelevanten Betrieb ausführen“, erklärt Landrat Elmar Stegmann das Vorgehen.

Nähere Informationen erhalten Sie insbesondere auf der Internetseite des Landkreises Lindau unter

www.landkreis-lindau.de